
Und alles beginnt wieder mit der Welle:

Der Analog-Digital-Wandler (auch AD-Wandler)
tastet nun nach und nach die Welle ab und merkt sich für
jeden Moment eine Zahl, die angibt, wie hoch die der Wellenberg ist. Die
verschiedenen AD-Wandler unterscheiden sich dabei durch ihre sogenannte
Samplingrate, also wie oft pro Sekunde sie abtasten, und die Samplingpräzision,
also wie genau eine Zahl ermittelt wird. Die Welle dort oben wird folgendermaßen
umgewandelt:



Man kann schon sehen, dass der untere AD-Wandler die Welle am besten nachbilden kann.
Nun kann man sich fragen, wie denn nun diese
Zahlen wieder zu Musik werden. Das geht wieder über einen Computer,
den Digital-Analog-Wandler. Der verwandelt die Zahlen wieder in eine elektrische
Welle, die fast so aussieht wie die ursprüngliche. Dazu muss er natürlich
wissen, wie der AD-Wandler sie vorher übersetzt hat. Er muss also
die gleiche Samplingrate und die gleiche Samplingpräzision haben,
sonst kommt nur Müll dabei raus. Die Welle, die der DA-Wandler "zusammenbaut",
sieht dann so aus:

Das sieht sehr zackig aus, aber wenn man
ein gutes Gerät verwendet (was CD-Player heute sind), dann sieht die
Welle so gut wie exakt so aus wie vorher.
Bei einem CD-Player hat der DA-Wandler eine
Samplingrate von 44100 pro Sekunde und eine Präzision von 65536 Abstufungen.
Damit könnt ihr jetzt schon ahnen, wie die CD funktioniert: Eigentlich genauso wie der Plattenspieler mit einer Rille, die abgetastet wird, nur das sie sozusagen aus Zahlen besteht.
Wie geht dann das?
Nun, erst mal sind es nicht wirklich Zahlen,
die auf die CD geschrieben werden, sondern ein Strichcode aus kleinen Hügeln,
der die Zahlen darstellt; und zwar winzig klein. Er muss so klein
sein, denn es müssen ja irre viele Zahlen draufpassen.

Der CD-Player ist natürlich noch viel komplizierter, als es jetzt scheint, denn er muss ja extrem genau funktionieren, damit er auch immer die richtige Spur trifft, die er abspielen will. Außerdem muss die Optik sich immer wieder neu auf die CD einstellen, um immer ein "scharfes" Bild von den Strichen zu haben. Wichtig ist auch noch, dass der Motor die CD immer in der richtigen Geschwindigkeit drehen muss, damit die Striche immer gleich schnell am Laser vorbei gehen. Die Geschwindigkeit hängt dabei auch noch davon ab, wo auf der CD das entsprechende Lied ist. Ist es weit außen muss sich die CD langsamer drehen, als wenn es weiter innen ist. Für diese Präzisionsarbeit ist eine komplizierte Technik nötig.
Nun habt ihr Euch vielleicht schon gefragt,
warum die Musik, die man aus dem Internet herunterladen kann, und die ja
auch aus Zahlen besteht, nicht so GROSS ist. Vielleicht habt ihr schon mal
versucht, eine CD auf Festplatte zu kopieren - das benötigt sehr
viel Platz. Warum braucht man bei der Internet-Musik weniger Zahlen?
Sie ist im sogenannten mp3-Format
gespeichert.