In Sonnennähe
fängt die immer stärker werdende Sonnenstrahlung an, den Kometenkopf
aufzuheizen. Das Eis im Kometen verdampft und hüllt den kleinen Eisball
in eine dünne, aber viele Millionen Kilometer lange Gaswolke
ein. Die Gaswolke ist um so größer je näher der Komet an
die Sonne kommt. Auch der lange Schweif besteht nur aus feinverteilten Gas-
und Staubteilchen. Er zeigt während der ganzen Umrundung des Kometen
um die Sonne immer von der Sonne weg. Dies liegt am Sonnenwind, der die
Gas- und Staubteilchen vom Kopf des Kometen wegbläst.
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| Auf dieser Zeichnung sind die Hauptmerkmale eines Kometen zu erkennen. Der winzige Kern ist von einer gewaltigen Gaswolke, die Kopf oder Koma genannt wird, umgeben. Daran schließt sich der viele Millionen Kilometer lange Schweif an. |
Die meisten
Kometen erscheinen plötzlich und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen
in die äußersten Bereiche des Planetensystems aus denen sie
kamen. Doch einige wenige besuchen unsere Himmelsregion regelmäßig.
Diese Kometen nennt man „kurzperiodische“ Kometen.
Der
berühmteste von allen ist der Halley´sche Komet. Zum letzten Mal hat
er uns 1986 besucht.