Die Fixsterne

Schon seit vielen Tausend Jahren beobachten die Menschen den Sternenhimmel. Die Menschen von damals haben viele geheimnisvolle Dinge in den Sternen gesehen. So haben viele Völker geglaubt, ihre Götter dort oben in den Formationen zu entdecken. Noch heute sind deshalb viele Sternbilder nach griechischen und römischen Göttern benannt. Andere nach Fabelwesen oder einfach nach Tieren. Heute fällt es uns oft sehr schwer, diese Formen wieder zu erkennen. Das liegt oftmals auch daran, dass es abends in unseren Städten nicht mehr ganz so dunkel wird wie früher. Das Licht der Stadt überstrahlt dann viele Sterne. Die Plejaden, ein offener Sternhaufen, den man mit bloßem Auge gut sehen kann.

Eigentlich sind Sterne nichts anderes als unsere Sonne. Auch sie sind riesige Feuerbälle im All. Die Sterne unterscheiden sich in ihrer Temperatur und ihrer Leuchtkraft. Unsere Sonne gehört zu den unscheinbareren Sternen. Es gibt viel leuchtstärkere Sterne (das sehen wir nur nicht, weil sie so weit weg sind). Und vor allem sind viele Sterne auch viel heißer als die Sonne. Diese Unterschiede kann man vor allem an der Farbe der Sterne feststellen:
Nicht so heiße Sterne sind rot oder orange, und besonders heiße Sterne sind blau.

Das Sternbild Orion Im bekannten Sternbild Orion, das man im Winter am besten sehen kann, sieht man zum Beispiel zwei ganz unterschiedliche Sterne. Oben links steht der Stern Beteigeuze, der schon sichtbar rot erscheint. Und unten rechts steht der Stern Riegel, der bei genauem Hinsehen leicht blau schimmert.
M42 ist übrigens der Orionnebel, der hier aber nur künstlich hervorgehoben wurde. Mit bloßem Auge kann man ihn meist nicht sehen.

Aber warum sind Sterne denn so viel dunkler, wenn sie doch eigentlich nichts anderes sind als unsere Sonne? Das liegt daran, dass sie so unvorstellbar weit weg sind. Die Entfernungen zu Sternen sind so groß, dass man sie nicht mehr in Kilometern misst, sondern in Lichtjahren.

Die Bilder dieser Seite sind von der NASA.

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