Wie funktioniert das?

Elektromagnet

Das passiert:

Solange der Draht an der Batterie angeschlossen ist, wird aus der Schraube ein Magnet, besser gesagt, ein Elektromagnet. Er hat einen Nordpol und einen Südpol und kann viele kleine Metallteile anziehen.


Wie funktioniert das?

Alle Elektromagnete bestehen aus einer Spule und einem Eisenkern. Die Spule ist nichts weiter als ein aufgewickelter Draht, der Strom leiten kann. Der Draht wird um ein Stück Eisen gewickelt, den Eisenkern, in unserem Experiment die Schraube.

Fließt durch einen solchen Draht der Strom, so entsteht um ihn herum ein Magnetfeld. Viele nebeneinander liegende Drähte vervielfachen das Magnetfeld, daher werden viele Windungen gewickelt. Das Magnetfeld wird ganz besonders dadurch verstärkt, dass ein Eisenkern in der Spule liegt. Der Eisenkern wird "magnetisiert". Was bedeutet das?

Ein gewöhnliches – nicht magnetisiertes - Stück Eisen enthält viele regellos angeordneten kleinen Magnete. So ein Stück Eisen ist noch kein starker Magnet. Sobald sich aber das Stück Eisen in einem Magnetfeld befindet, werden die kleinen Magnete unter sich „einig“ und ordnen sich in eine Richtung. So wird Eisen zu einem starken Magneten und kann kleine Metallteile magnetisch anziehen.

Hört der Strom in der Spule auf zu fließen, verschwindet sogleich auch das Magnetfeld, das den Eisenkern (die Eisenschraube) in einen Magneten verwandelt hatte. Die Eisenschraube verliert den größten Teil ihrer magnetischen Anziehungskraft; die zuvor angezogenen Metallteile fallen von ihr ab.

zurück zur Elekrizitätslehre

zurück zu Spiele

zur Hauptseite von copyright by Physik für Kids©