Die Wasseruhr

Geschichte unserer Zeitmessung

Am Anfang bestand die Wasseruhr aus einem einfachen Gefäß, aus dem Wasser tropfte. An einer Skala am Gefäß konnte man dann die Zeit ablesen.
Doch die Geschwindigkeit, wie schnell das Wasser raustropft hängt vom Druck ab. Wasser hat sein eigenes Gewicht. Ein Liter Wasser wiegt etwa 1 kg.
Das brachte Probleme mit sich! Welche, könnt ihr zu Hause rausfinden:

Hier geht´s zum Experiment!

Also, am Anfang drückt mehr Gewicht auf das untere Wasser und dadurch ist der Druck viel größer und das Wasser wird mit einer höheren Auslaufgeschwindigkeit nach draußen gedrückt. Senkt sich nun der Wasserpegel, dann nimmt das Gewicht des Wassers ab. Es wird ja immer weniger Wasser, dadurch verlangsamt sich die Geschwindigkeit und die Auslaufgeschwindigkeit nimmt ab.
Die Auslaufgeschwindigkeit hängt also von der Wasserhöhe ab.

Also kann man sagen, am Anfang läuft eine Wasseruhr schneller und am Ende hin langsamer.

Es gab zwei Arten von Wasseruhren im alten Ägypten: die Einlauf- und die Auslauf-Uhren.
Bei den Einlauf-Uhren maß der Ägypter die Zeit durch das einlaufende Wasser, während bei der Auslauf-Uhr (wie der Name es schon sagt) das auslaufende Wasser die Zeit anzeigte.

An den Markierungen im oberen Gefäß (Auslauf-Uhr) oder im unteren Gefäß (Einlauf-Uhr) konnte die Zeit abgelesen werden.

Im Laufe der Zeit wurden die Wasseruhren immer komplizierter und raffinierter.