Mechanische Räderuhr

Geschichte unserer Zeitmessung

Mechanische Uhren bestehen zumeist aus Werkgestell, Antrieb, Aufzug, Räderwerk (Zahnräder), einem Schwingsystem und der Hemmung.
 
Der Antrieb erhält die benötigte Energie von einem Gewicht. Aufgrund der Schwerkraft wird das Gewicht nach unten gezogen und die Walze wird gedreht.
Dabei werden Zahnräder in Bewegung gesetzt. Über das Spindelrad wird die Spindel gedreht, die wiederum die Waag zum Schwingen bringt. 
Wird die Spindel zu schnell, wird ihre Bewegung durch die Waag gehemmt. 

Aber wie dreht sich nun der Stundenzeiger? 
Rechts von der Walze (siehe Bild) ist ein weiteres Zahnrad, dieses treibt ein viel größeres an. Dieses große Zahnrad wiederum läßt den Stundenzeiger vorrücken. Diese Art von Uhren gab es am Anfang vor allem in Klöstern. Die schweren Gewichte trieben auch die Mechanik des Stundenschlag an.