Von der Sonnenuhr zur Wasseruhr

Geschichte unserer Zeitmessung

Wenn Ihr heute wissen wollt, wie spät es ist, müsst Ihr nur noch auf Eure Armbanduhr schauen und die Zeit einfach ablesen.
Doch wie war es früher?
Wie las man im Mittelalter oder im alten Ägypten die Zeit ab?
Gab es dort überhaupt Uhren? Und wie sahen diese dann aus?
Und wieso hat der Tag 24 Stunden?

Unsere Vorfahren hatten die unterschiedlichsten Methoden, um die Zeit bestimmen zu können. Man nutzte Wasser, Sand, Blumen, Feuer und noch vieles mehr!
Doch die Sonne war das allererste Hilfsmittel, um die Zeit zu bestimmen.
Die erste Sonnenuhr gab es schon vor 3000 Jahren in Babylonien.
 
Ein Stock, senkrecht in der Erde, wirft einen Schatten, der im Laufe des Tages wandert, je nachdem, wie die Sonne gerade steht.
Um den Stock herum ist ein Zifferblatt angebracht, auf dem die Stunden abgelesen werden können.

Andere Methoden waren aber auch zum Beispiel
die Blumenuhr
und
die Feueruhr

Das waren alles gute Methoden, doch was war, wenn keine Sonne schien, also nachts und bei Regen? Dann funktionierten die Sonnenuhr und die Blumenuhr nicht.
Die von den Babyloniern erfundene Wasseruhr wurde von den Ägyptern übernommen und später von den Griechen und den Römern immer mehr verbessert.
Die Griechen benutzen ihre verfeinerten Wasseruhren im täglichen Gebrauch. Diese Uhren waren genauer, doch auf Reisen waren sie einfach nicht zu gebrauchen.
Kleine Sonnenuhren mussten immer noch herhalten, um die Zeit zu berechnen.
Sie hatten einen Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern.
Doch was war, wenn nicht einmal mehr die Wasseruhr funktionierte, wenn also das Wasser gefror?