Was sind Röntgenstrahlen?

Ende des 19. Jahrhunderts haben sich sehr viele Physiker mit den sogenannten Entladungsröhren beschäftigt, die folgendermaßen aufgebaut sind:

Die Entladungsröhre besteht aus einem geschlossenen Glaskolben (1), aus dem mit Hilfe einer Vakuumpumpe so viel Luft wie möglich herausgepumpt wird. Dann gibt es noch eine Spannungsquelle (2). Bei diesem Versuch würde z.B. eine Batterie nicht genug Spannung erzeugen, so dass man statt dessen mit einem sogenannten Funkeninduktor arbeitete (dessen Aufbau ist nicht von Bedeutung). Die Spannungsquelle leitet nun die Spannung in das Entladungsrohr: die positive Ladung an die Anode (3) und die negative an die Kathode (4). So ist zwischen (3) und (4) eine Spannung und man kann dort einen leuchtenden Streifen sehen (5).