Die Lösung in der Badewanne

Archimedes

Archimedes beim Grübeln Eines Tages, nach langem Nachdenken, legte ich mich in die Badewanne. Ich wollte mich so richtig schön entspannen, als ich bemerkte, dass da schon wieder Wasser übergelaufen war. Erst habe ich mich geärgert, doch dann ging bei mir ein Licht auf.

Ich habe einiges an Gewicht und mein Körper hat Wasser verdrängt. Und zwar das, was aus der Badewanne übergeschwappt war. Während ich da im Wasser lag, überlegte ich mir einiges.
Wenn ich also ein Barren Gold in eine Schüssel mit randvoll Wasser lege, dann läuft eine ganz bestimmte Menge Wasser über. Der Barren braucht Platz und verdrängt das Wasser. Und egal wie ich den Barren forme, seinen Rauminhalt, also den Platz den er braucht, behält er bei. Und wenn der Barren Gold nun die Form einer Krone annimmt, ist der Rauminhalt der Gleiche.

Also, muss die gleiche Menge Wasser verdrängt werden, wie beim Goldbarren. Hat aber der Goldschmied tatsächlich Silber beigemischt, dann ist der Rauminhalt, damit auch die Krone größer. Und es wird mehr Wasser verdrängt.

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Endlich hatte ich das Rätsel gelöst. Darüber war ich so erfreut, dass ich raus auf die Straße bin und ganz laut rief: Heureka! Das ist griechisch und bedeutet: Ich habe es geschafft!

HEUREKA!

Dummerweise hatte ich vergessen, dass ich nackt in der Badewanne lag. Ich habe jedenfalls meine Ergebnisse dem König mitgeteilt. Aber wie Könige nun mal sind, hat er mir nicht gesagt, ob der Goldschmied nun ein Betrüger war oder nicht.