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 Betreff des Beitrags: hydraulische anlagen
BeitragVerfasst: 31. Mai 2007 - 13:11 
hallo, ich hab ein problem
muss schnell gelöst werden! :)
ich muss für die schule ein arbeitsblatt lösen....
...thema hyydraulische anlagen...
ich muss die anwendung (wo), welche, den aufbau, allgemeine funktionsweise und die gesetzte hydraulischer anlagen bis morgen irgendwo herbekommen!!! wo kann ich mir sowas anschauen??? kann mir jemand vllt. etwas dazu sagen???

danke scheen gruß tim!!!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Jun 2007 - 16:01 
Hi,
hast Du unter Wikipedia nichts gefunden?

Hydraulische Anlagen basieren auf der druckgleichen Verteilung von Flüssigkeiten. Das bedeutet, daß der Druck auf einen Stempel in einem geschlossenen System sich im ganzen Leitungssystem ausbreitet und einen anderen Druckstempel am anderen Ende des Schlauches herausschiebt.
Das herausziehen und demzufolge der Unterdruck im System breitet sich ebenso aus und führt zu einem einziehen des freien Stempels.

Anwendung: Kraftübertragung beim Bagger

Weiterer Effekt:
Wenn der Druckstempel eine kleinere Fläche hat, dann ist die Kraftwirkung geringer und der Weg des Druckstempels entsprechend der kleineren Fläche größer, um einen Arbeitsstempel mit großer Fläche einen bestimmten Weg mit großer Kraft zu bewegen (umgekehrt Proportional).
Das Volumen als Produkt von Stempelfläche und Hubweg ist in Arbeitskolben und Druckkolben gleich.

Anwendung:
Wagenheber - ein kleiner Druckstempel wird als Pumpe mit kleiner Kraft (und langem Weg) eingesetzt und drückt einen Arbeitskolben mit großer Kraft langsam nach oben.

CU
Stef


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 Betreff des Beitrags: Re: hydraulische anlagen
BeitragVerfasst: 05. Mai 2015 - 15:09 
bitte schön
Hydraulische Anlagen
Hydraulische Anlagen sind kraftumformende Einrichtungen, bei denen die gleichmäßige und allseitige Ausbreitung des Druckes in Flüssigkeiten genutzt wird. Dabei werden durch Kolbendruck Kräfte übertragen sowie deren Betrag oder deren Richtung geändert.
Beispiele für solche Anlagen sind hydraulische Hebebühnen, hydraulische Pressen, hydraulische Wagenheber oder hydraulische Bremsen.
Hydraulische Anlagen sind kraftumformende Einrichtungen, bei denen die gleichmäßige und allseitige Ausbreitung des Druckes in Flüssigkeiten genutzt wird. Dabei werden durch Kolbendruck Kräfte übertragen sowie deren Betrag oder deren Richtung oder beides geändert.
Aufbau und Wirkungsweise
Eine hydraulische Anlage besteht aus zwei unterschiedlich großen Zylindern mit beweglichen Kolben, die durch eine Leitung miteinander verbunden sind (Bild 2). In den Zylindern und in der Leitung befindet sich Öl oder eine andere Flüssigkeit. Man nennt eine solche für hydraulische Anlagen genutzte Flüssigkeit auch Hydraulikflüssigkeit.
Erzeugt man an einem Kolben einen Kolbendruck, so tritt dieser Druck in der gesamten Flüssigkeit und auch am anderen Kolben auf, denn in einer abgeschlossenen Flüssigkeit ist der Druck überall gleich groß und breitet sich allseitig aus. Damit gilt für den Druck an den beiden Kolben:
Setzt man in diese Gleichung für den Druck den Quotienten aus jeweiliger Kraft F und Fläche A ein, so erhält man das Gesetz für hydraulische Anlagen. Es besagt:

Für jede hydraulische Anlage im Gleichgewicht gilt:
Die an den Kolben wirkenden Kräfte verhalten sich wie die Flächen der Kolben, mit anderen Worten: Auf einen Kolben mit größerer Fläche wirkt eine größere Kraft als auf einen Kolben mit kleinerer Fläche. Man kann auch sagen: Mit einer kleinen Kraft am Kolben mit der kleinen Fläche (Pumpkolben) kann man eine große Kraft am Kolben mit der großen Fläche (Arbeitskolben) hervorrufen.
Wie bei allen kraftumformenden Einrichtungen gilt auch für hydraulische Anlagen die Goldene Regel der Mechanik:
Was man an Kraft spart, muss man an Weg zusetzen.

Bei Vernachlässigung der Reibung ist die Arbeit am Pumpkolben genauso groß wie die Arbeit am Arbeitskolben. Weitere Anwendungen
Weitere Beispiele für hydraulische Anlagen sind hydraulische Hebebühnen, hydraulische Wagenheber oder hydraulische Bremsen. Bei Baggern und LKW werden ebenfalls hydraulische Anlagen genutzt, z. B. zum Heben des Baggerarmes, zur Betätigung des Greifers oder zum Abheben der Ladefläche eines LKW.
Auch die Bremsen von PKW und LKW sind hydraulische Anlagen. Genauere Informationen zu Bremsen sind unter diesem Stichwort zu finden.
Als Begründer der technischen Hydraulik gilt der Engländer Joseph Bramah. Im Jahr 1795 entwickelte er eine mit Druckwasser betriebene hydromechanische Maschine,die nach dem hydrostatischen Gesetz von Blaise Pasca arbeitete und die eingebrachte Kraft 2034-fach vergrößerte. 1851 entwickelte William G. Armstrong den Gewichtsakkumulator, einen Speicher, mit dessen Hilfe große Volumenströme erzeugt werden konnten. Die London Hydraulic Power Company nahm 1882 eine zentrale Druckwasserversorgung für mehrere Hydraulikanlagen in Betrieb. Hydraulik ist in der Technik eine Getriebeart – alternativ zu mechanischen, elektrischen und pneumatischen Getriebe. Sie dient zur Leistungs-, Energie- oder Kraft-/Momentenübertragung von der Arbeitsmaschine (Pumpe) zur Kraftmaschine(Kolben bzw. Hydraulikmotor), wobei die Leistungsparameter auf die Forderungen der Kraftmaschine angepasst werden. In der Hydraulik erfolgt die Leistungsübertragung durch die Hydraulikflüssigkeit, in der Regel spezielles Mineralöl, in zunehmendem Maß aber auch durch umweltverträgliche Flüssigkeiten, wie Wasser oder spezielle Ester oder Glykole. Die übertragene Leistung ergibt sich aus den Faktoren Druck und Fluidstrom. Zu unterscheiden sind:
Die Lehre der Hydraulik befasst sich mit dem Strömungsverhalten der Flüssigkeiten. In der Technik und im Maschinenbau geht es bei der Hydraulik um die Übertragung von Signalen, Kräften und Energie. Die Hydraulik ist ein Teilgebiet der Fluidtechnik. Das Wort Hydraulik stammt aus dem Griechischen und kann hergeleitet werden aus der Zusammensetzung der beiden Wörter hýdor „das Wasser“ und aulós „das Rohr“.
In diesem Hydraulik-Skript kann man die Grundlagen der Hydraulik und Fluidtechnik lernen.
Eigenschaften hydraulischer Systeme
Eine Anlage wird als hydraulisches System bezeichnet, wenn sie nach dem hydraulischen Prinzip arbeitet.
Wie bereits zu beginn dieses Hydraulik-Skripts beschrieben, bedeutet dies, dass Kräfte, Energie und Signale über eine Flüssigkeit übertragen werden. Verwendete Flüssigkeiten hierfür sind Mineralöl, biologisch abbaubare Flüssigkeiten, schwer entflammbare Flüssigkeiten sowie Wasser.
Hydraulikflüssigkeiten
• Mineralöl
• biologisch abbaubare Flüssigkeiten
• schwer entflammbare Flüssigkeiten
• Wasser
Kräfte, die in einem hydraulischen System übertragen werden, entstehen durch Druck. Bewegung entsteht durch einen Volumenstrom. Aus den Faktoren Druck und Volumenstrom ergibt sich die übertragene Leistung.
Der erforderliche Druck und Volumenstrom wird in der Hydraulik in der Regel durch eine Pumpe erzeugt, die mittels eines elektrischen Motors angetrieben wird. Die Hydraulikflüssigkeit bleibt bei einem hydraulischen System immer im Kreislauf (nur bei der Wasserhydraulik kann drauf verzichtet werden). Das bedeutet es gibt einen Hin- und Rücklauf für die Hydraulikflüssigkeit. Zum Beispiel kann die Hydraulikflüssigkeit durch eine Pumpe zu einem Verbraucher (z.B. Hydraulikzylinder) gefördert werden und wird von dort aus über eine Rücklaufleitung zum Flüssigkeitsbehälter zurückgefördert.
Prinzipiell funktioniert die Hydraulik genauso wie die Pneumatik. Bei der Pneumatik dient jedoch Druckluft zur Kraft- und Signalübertragung, während es in der Hydraulik Flüssigkeiten sind. Darüber hinaus besteht in der Pneumatik kein Kreislauf der Druckluft (Hin- und Rücklauf). Die Abluft wird (i.d.R. über einen Schalldämpfer) einfach in die Umgebung abgeblasen. Vorteile der Hydraulik gegenüber der Pneumatik sind, dass wesentlich höhere Kräfte übertragen werden können und sehr exakte und gleichförmige Fahrbewegungen realisierbar sind.
Aufbau einer Hydraulikanlage
Eine Anlage, die nach dem hydraulischen Prinzip funktioniert besteht in der Regel aus einer Flüssigkeitsbehälter, einer Hydropumpe, einem Verbraucher (Hydromotor oder Hydraulikzylinder), der die von der Pumpe übertragene hydraulische Energie in mechanische Energie umwandelt und Steuerelementen (z.B. Ventile).
Bereiche der Hydraulik
Die Hydraulik kann ich folgende Bereiche unterteilt werden:
• Stationärhydraulik
• Mobilhydraulik
• Flugzeughydraulik
• Fahrzeughydraulik
Vorteile und Nachteile der Hydraulik
Hydraulische Systeme haben folgende Vor- und Nachteile
Vorteile
• Übertragung hoher Kräfte und hoher Leistungen bei kleinem Bauvolumen möglich
• Bewegungen können unter Volllast auch aus dem Stillstand erfolgen
• Kraft und Geschwindigkeit sind stufenlos regelbar
• Schutz vor Überlastung kann einfach und sicher realisiert werden
Nachteile
• Temperaturempfindlichkeit der Flüssigkeit der Flüssigkeit schränkt die Hydraulik ein
• Hohe Anforderungen an die Filtrierung der Hydraulikflüssigkeit
• Gefahr von Leckagen
• Kompressibilität der Flüssigkeit
Anwendungen der Hydraulik
Typische Anwendungsbereiche der Hydraulik sind Hydraulikzylinder, die in unterschiedlichsten Gebieten eingesetzt werden wie zum Beispiel Gabelstapler, Bagger, Hebebühnen usw. Hydraulische Systeme finden sich auch in Autos, Flugzeugen zur Steuerung der Flügelklappen und zum Ausfahren des Fahrwerks, in Kränen, Werkzeugmaschinen und vielem mehr. Hydraulische Anlagen basieren auf der druckgleichen Verteilung von Flüssigkeiten. Das bedeutet, daß der Druck auf einen Stempel in einem geschlossenen System sich im ganzen Leitungssystem ausbreitet und einen anderen Druckstempel am anderen Ende des Schlauches herausschiebt.
Das herausziehen und demzufolge der Unterdruck im System breitet sich ebenso aus und führt zu einem einziehen des freien Stempels.

Anwendung: Kraftübertragung beim Bagger

Weiterer Effekt:
Wenn der Druckstempel eine kleinere Fläche hat, dann ist die Kraftwirkung geringer und der Weg des Druckstempels entsprechend der kleineren Fläche größer, um einen Arbeitsstempel mit großer Fläche einen bestimmten Weg mit großer Kraft zu bewegen (umgekehrt Proportional).
Das Volumen als Produkt von Stempelfläche und Hubweg ist in Arbeitskolben und Druckkolben gleich.

Anwendung:
Wagenheber - ein kleiner Druckstempel wird als Pumpe mit kleiner Kraft (und langem Weg) eingesetzt und drückt einen Arbeitskolben mit großer Kraft langsam nach oben.


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