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 Betreff des Beitrags: Bitte viele Antworten
BeitragVerfasst: 26. Sep 2004 - 21:46 
Soll für die schule erklären was ferromagnetische Stoffe sind. :?
Kann es aber nicht in meinem Buch finden.
Ich hoffe jemand von euch kann mir helfen.
Bitte bitte bitte :D

LG Patricia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Sep 2004 - 20:12 
Admin

Registriert: 13. Mai 2004 - 15:07
Beiträge: 459
Wohnort: Oldenburg
Hallo,
"ferromagnetisch" setzt sich aus zwei Wörtern zusammen:
"ferro", das kommt aus dem Latein und bedeutet Eisen
und "magnetisch".

Also "Eisenmagnetisch".
Damit bezeichnet man alle magnetischen Kräfte von festen Dingen (also nichts flüssiges oder gasförmiges). "Eisenmagnetisch" heißt es dashalb, weil man Magnetismus zuerst bei Eisen entdeckt hat, heute kennt man noch ein paar mehr Stoffe.
Kannst du uns einen Gefallen tun, und bei Google nach den anderen ferromagnetischen Stoffen suchen?
Gib einfach "Stoffe" und "ferromagnetisch" ein.
Es währe nett, wenn du die dann hier posten könntest.
Bis dann,
Jan Behrens


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2004 - 17:57 

Registriert: 08. Jan 2004 - 16:54
Beiträge: 105
Wohnort: Hannover
Ich verstehe zwar nicht, wozu hie rmehr als eine Antwort gebraucht wird, aber hier mal ein bisschen was(von google):

Ferromagnetische Stoffe
Eisen,Cobalt und Nickel.Sie stärken das Feld erheblich.
Bei ihnen ist die magnetische polarisation nicht proportional
der Feldstärke.Bei großer Feldstärke strebt sie einem Maximalwert zu.

Paramagnetische Stoffe
Platin,Aluminium,Luft.Sie stärken das Feld sehr gering.

Diamagnetische Stoffe
Silber,Kupfer,Bismut.Sie schwächen das Feld sehr gering.

(Quelle:http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/physik/r0459t00.htm)

Egal, wo ich geschaut habe, standen immer nur diese Drei!
Ansonsten stand nur noch bei einer Seite, dass ferromagnetische Stoffe, Stoffe sind, die von Magneten angezogen werden! Das könntest Du also auch zuhause mal probieren!

LG, matheass


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 Betreff des Beitrags: Ferromagnetismus
BeitragVerfasst: 30. Sep 2004 - 16:47 

Registriert: 08. Sep 2004 - 15:29
Beiträge: 287
Wohnort: Barcelona
Hallo alle zusammen,

Da wollen wir mal versuchen Licht ins Dunkel bringen.

Was TotalMatheAss genannt hat, sind die verschiedenen Arten des Magnetismus.

Man unterscheidet sozusagen die Art der Wechselwirkung mit Magnetfeldern. Richtig deuten kann man sie nur mit Hilfe der Quantentheorie - was hier wohl sicher zu weit geht.

Alle Stoffe sind diamagnetisch !!! Nur geht diese Eigenschaft unter, wenn das betrachtete Material para- oder ferromagnetische Eigenschaften zeigt, da diese viel stärker sind.

Im folgenden Abschnitt soll es denn nun nur um Ferromagnetismus gehen:

Ferromagnetismus ist keine Eigenschaft eines einzelnen Atoms, sondern tritt nur im Verband (Kristall) auf. Man benötigt also eine minimale Anzahl von Atomen, für sein Auftreten. Wie schon erwähnt sind Eisen, Nickel und Kobalt solche Atome. Diese besitzen nicht vollständig besetzte Elektronenschalen und deswegen richten sich die magnetischen Momente aus (das ist einfach energetisch günstiger). Aber auch Gadolinium, verschiedenste Legierung (das sind Mischungen von verschiedenen Metallen) dieser Metalle und Legierungen dieser Metalle mit anderen Stoffen wie Aluminium, Sauerstoff, Kohlenstoff usw. sind Ferromagnete. Die Zusammensetzung der einzelnen Legierungen bestimmt sehr stark die resultierenden Eigenschaften !!!

Man kann sich einen Festkörper aus vielen kleinen Körnern zusammengesetz vorstellen (So ähnlich wie die Verpackungen vom Fernseher). Jedes dieser Körner ist nun an sich ferromagnetisch und wie man vom Stabmagneten her weis haben sie einen Nord und einen Südpol. Wenn man nun alle Richtungen dieser kleinen "Magnete" zusammenzählt - erhält man die gesamte Magnetisierung - d.h. die Stärke und Richtung des Nord-/Südpol des Körpers.

Bei der Herstellung eines Eisenwürfels aus einer Schelze, also flüssigem Eisen (sind so in etwas 1500°C), entsteht beim Abkühlen die oben genannte Kornstruktur. Ab einer bestimmten Temperatur entsteht eine spontane Magnetisierung, diese Temperatur nennt man auch ferromagnetische Curie-Temperatur. Legt man ein Magnetfeld an so ändern sich die Richtungen der einzelnen Körner (die man auch Weißche Bezirke nennt) und sie richten sich in Magnetfeldrichtung aus. Das geht natürlich nur bis zu einem bestimmten Feldstärke, denn irgendwann sind ja alle Körner ausgerichtet. Das nennt man dann Sättigung oder Sättigungsmagnetisierung. Nimmt man den Eisenkörper aus dem Feld heraus können nicht mehr alle Körner ihre ursprüngliche Richtung einstellen, es bleibt eine Magnetisierung zurück (die Remanenzmagnetisierung). Wenn man die Magnetisierung in Abhängigkeit der magnetischen Feldstärke misst - erhält man eine Hystereskurve (sollte man mal nachschauen, wie sowas aussieht).

Es gibt auch kuriose Sachen z.B. hat man Ferromagnetismus auch bei bestimmten metallischen Flüssigkeiten gefunden. Auch Kohlenstoff und Fullerene (C60) zeigen rätselhafter Weise ferromagnetische Eigenschaften. Warum da streiten noch die Theoretiker ;o)

Zum Gebiet des Ferromagnetismus gehören auch noch der Ferri- und Antiferromagnetismus, auf die ich nicht mehr eingehen werde und möchte. Ich muss bestimmt bald wegen überlangen Beiträgen Strafe zahlen ;o)

Also dann bis demnächst,
Das Pendel


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Sep 2004 - 19:32 
Admin

Registriert: 13. Mai 2004 - 15:07
Beiträge: 459
Wohnort: Oldenburg
Schönen guten Abend zusammen :D
@Das_Pendel
Nach Encarta lautet die Definition:
Ferromagnetismus, eine besondere Form magnetischer Ordnung in Festkörpern. Durch diese Eigenschaft lassen sich ganz bestimmte Stoffe in einem äußeren Magnetfeld stark magnetisieren, die auch dann einen Teil ihrer Magnetisierung beibehalten, wenn das Feld entfernt wird. Insbesondere Metalle wie z. B. Eisen, Cobalt und Nickel besitzen diese Eigenschaft. Im Gegensatz zum Ferromagnetismus stehen der so genannte Antiferromagnetismus und der Ferrimagnetismus. Siehe Magnetismus

Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2002. © 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Ist die falsch?
Laut der Definition bezieht sich Ferromagnetismus ja nur auf Festkörper, in den meisten Webseiten sieht das ähnlich aus. Ist das nur vereinfacht?
Ferri- und Antiferromagnetismus scheinen danach eher andere Phänomene aus dem Bereich Magnetismus zu sein anstatt unterarten von Ferromagnetismus.
Ich selbst bin kein Crack im Bereich Magnetismus, würde es aber gerne verstehen.
Danke schon mal im Voraus.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Sep 2004 - 19:35 
Admin

Registriert: 13. Mai 2004 - 15:07
Beiträge: 459
Wohnort: Oldenburg
Ahh!
ich habe unter
http://www.iskp.uni-bonn.de/gruppen/mat ... start.html
Informationen über flüssige Ferromagneten gefunden.
Sehr interessant!


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 Betreff des Beitrags: Ferri- und Antiferromagnetismus
BeitragVerfasst: 01. Okt 2004 - 10:29 

Registriert: 08. Sep 2004 - 15:29
Beiträge: 287
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Hallo,

ich werde später (am Woe) nachmal einen kleinen Artikel zum Thema abtippen.
In Kurzform:

Ferro(FM)-, Ferri(FI)- und Antiferromagnetismus(AF) gehören zur gleichen Effektklasse, ob man FI und AF den FM unterordnen sollte, könnte man diskutieren.

Diese Effektklasse beschäftigen sich mit langreichweitigen Wechselwirkungen des Elektronensystems im Kristall (wir lassen die Extrema wie Flüssigkeiten mal weg). Wie oben erwähnt ergibt sich durch Energieersparnis eine Ausrichtung der Elektronen-Spins. Das ist in allen 3 Fällen so. Der unterschied ist nun folgender.
Wir begeben uns ins Innere eines Korns, sehen also das Kristallgitter. Nehmen wir zum Beispiel an das jedes Atom im Gitter einen Spin zum Gesamtsystem beiträgt.
Beim FM zeigen alle in die selbe Richtung. Bei FI gibt es zwei Untergitter ein dominierendes und ein entgegengesetztes schwächerem magnetischen Moment - die messbaren Abhängigkeit M(H) ist deswegen auch recht kompliziert. Bei AF sind beide Untergitter gleich stark aber entgegengesetzt ausgerichtet - das effektive magnetische Moment ist deswegen Null (wenn man nicht gerade ein Feld anlegt).

Zum Thema flüssige FM muss man sagen, dass auch Flüssigkeiten eine Art Nahordnung aufweisen und der entstehende FM wohl aus dieser Nahordung resultiert.

So, ich werd mal weiterarbeiten

Tschü das Pendel


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 Betreff des Beitrags: AF FI FM
BeitragVerfasst: 06. Okt 2004 - 8:45 

Registriert: 08. Sep 2004 - 15:29
Beiträge: 287
Wohnort: Barcelona
Hallo,

ich hab nochmal in verschiedenen Büchern nachgeschlagen und würde sagen es gibt 5 Materialklassen:
Diamagnetische M.
Paramagntische M.
Ferromagnetische M.
Ferrimagnetische M.
Antiferromagn. M.

Die letzten drei würde ich aber trotzem eher als gleichrangig, im Bezug auf deren Entstehung im Kristallgitter, behandeln.

das_pendel


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte viele Antworten
BeitragVerfasst: 20. Jan 2015 - 12:05 

Registriert: 20. Jan 2015 - 11:46
Beiträge: 1
Es tut mir soooo sehr leid. :cry:
Ich weiß die Antwort nicht, aber ich helfe
dir .
1. Ich frage meine Eltern :)
2. Ich habe die gleiche Frage :)
in dick gedruckt hier eingestellt.
Vielleicht fällt das mehr auf.
Wenn ich eine Antwort bekomme gebe ich dir bescheid.
Guck heute Abend noch mal bei mir und bei dir rein.
Vielleicht steht ja irgendwo eine Antwort. :cry:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte viele Antworten
BeitragVerfasst: 20. Jan 2015 - 13:24 

Registriert: 01. Jun 2010 - 18:37
Beiträge: 173
Die Fragen sind 11 Jahre her...


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 Betreff des Beitrags: Geliiiiii
BeitragVerfasst: 11. Nov 2016 - 12:52 
:x Junge bist du schlecht geh dich vergraben!!!!


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