Erklärungen für moderne Physik

Alles rund um die winzigen Teilchen aus denen alles besteht.
Gast

Erklärungen für moderne Physik

Beitrag von Gast » 17. Sep 2007 - 15:02

Religion Grundkurs, K12: Diskussion über den Urknall
physikalisches Wissen/Verständnis des Kurses und der Lehrerin: etwas weniger als klassische mechanik;
mein Wissen: in modernen Physik nur sehr oberflächlich

- wie kann ich erklären, dass die Zeit erst mit dem Urknall "entstanden" ist; also dass es kein "vor" dem Urknall gibt?

- wie kann ich erklären, dass es ohne Masse/Energie keinen Raum und auch keine Zeit gibt?

- wie kann ich erklären, dass es Überlagerungszustände gibt, bei denen sich das Teilchen erst durch einen bewussten Beobachter für einen Zustand "entwscheidet"?

mol
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Beitrag von mol » 17. Sep 2007 - 16:52

Algemein Urknall:
diesesnViedeo dürfte intere sandt sein:
vollbild
(achtung ist ein sehr langer vorspann am besten spulst du bis ca.zur Hälfte.)
zur ersten Frage
- wie kann ich erklären, dass die Zeit erst mit dem Urknall "entstanden" ist; also dass es kein "vor" dem Urknall gibt?
es ist bewiesen das sich das Univerum aus dehnt (epandiert) also muss es irgend wann mal sehr klein gewesen sein. und auch so klein das es fast garnicht exestiert. und wenn nichts exestiert kann auch keine Zeit exestieren.
zur 2. Frage
- wie kann ich erklären, dass es ohne Masse/Energie keinen Raum und auch keine Zeit gibt?
ohne energie gibt es nur eine Suppe aus teilchen (ein brocken kans nicht sein es gibt ja dan auch keine gavitation(anziehung)) als gibt es ohne energie keine unregel mäßigkeiten doch ohne unregelmäsigkeiten gibt es keine reibung (und es kann keine Welt ohne Reibung geben)
letzt endes gilt
Das Leben ist ein Ungleichgewicht)
zur 3.Frage
- wie kann ich erklären, dass es Überlagerungszustände gibt, bei denen sich das Teilchen erst durch einen bewussten Beobachter für einen Zustand "entwscheidet"?
das folgend beispiel ist icht von mir :
du steckst ein Katze in eine karton, im karton ist ein Giftpille wen du den karton schliest weist du nicht ob die katze tot oder lebendig ist. erst wen du den karton auf machst "muss " theoretich einen zustand einnehmen
viel spaß damit.
mfg

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el-haber
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Beitrag von el-haber » 18. Sep 2007 - 16:30

Hi,
eine der letzten Theorien zum Urknall besagt, daß es zu diesem Zeitpunkt eine riesiege Zustandswandlung gegeben hat, bei der in einem Augenblick die gesamte Energie der Anomalie (Null-Zeitpunkt) als Matereie geronnen ist.
Da Materie Raum einnimmt und seinerseits wieder Effekte (Reibung, Atomphysik, mechanik) hervorruft, kam es zu dem, uns als Univerum bekannten Zustand.
Je heißer die Beobachtungszone (restenergie), desto schnelle vergeht die Zeit und desto höher sind die meßbaren Geschwindigkeiten. Vor dem urknall gab es keine uns bekannte Meßgröße zur Bestimmung des uns bekannten physischen Raumes.

Cu
Stef

Julie

Beitrag von Julie » 25. Mär 2008 - 16:21

Zu mol und Gast:
Ich habe gerade "Skurrile Quantenwelt von Arroyo Camejo gelesen, und ich verstehe diese Erklärung nicht, dass z. B. ein Teilchen sich erst durch den Beobachter/bei der Messung für einen Zustand entscheidet.
Ich dachte, in der Naturwissenschaft wird immer die einfachste Erklärung angenommen, bis etwas dagegen spricht.
In dem genannten Beispiel mit der Katze würde die m. E. einfache Erklärung lauten, dass man den Zustand der Katze nicht kennt, er aber trotzdem festgelegt ist; man erfährt ihn aber erst dadurch, dass man den Kasten öffnet.
Warum sagen die Quantenphysiker dagegen, bezogen auf dieses fiktive Beispiel, dass die Katze sich erst durch die Entdeckung durch den Beobachter für einen Zustand (tot oder lebendig) entscheidet?
#
Warum sol das im Falle der Quantenphysik die einfachere Erklärung sein?

Gast

Beitrag von Gast » 06. Jul 2008 - 22:15

Julie hat geschrieben: Warum sol das im Falle der Quantenphysik die einfachere Erklärung sein?
Es ist schon wahr, dass dies in diesem Fall nicht die einfachste, und damit auch eine schlichtweg falsche Erklärung ist!
Es soll bei Schrödingers Katze lediglich ein Gedankenexperiment sein, bei dem es darum geht zu sehen was passieren würde, wenn sich Quantenmechanische Phänomene auch in unserer makroskopischen Welt wiederfinden würden.
Die Katze hat in Wirklichkeit natürlich entweder den Zustand "tot" oder "lebendig", und keine Superposition (Überlagerung) aus beiden.
In der subatomaren Welt der Quantenmechanik sieht das jedoch anders aus.
Man kann dort beweisen, dass Teilchen in Superpositionen aus mehreren Zuständen sind (zB in dem sie mit sich selber interferieren und so zB mehrere Wege gleichzeitig nehmen).
Es ist dort also nicht einfach die einfachste Erklärung genommen wurden, sonder das Superpositionsprinzip kann exakt experimentell nachgewiesen werden.

Hoffe das hat etwas geholfen ;)
Grüße,
Densch

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